schroeter hannes springe frei stefan lukschVor dem Auswärtsspiel beim MTV Großenheidorn III hatte die 1.Herren der HSG Deister Süntel eine gehörige Portion Respekt, denn die Hausherren hatten erst ein Heimspiel in dieser Saison verloren.

HSG-Coach Jan Linke, der in dieser Partie aus beruflichen Gründen auf seinen Trainerkollegen Slava Gorpishin verzichten musste, hatte am Steinhuder Meer fast den kompletten Kader an Bord.

Und die HSG legt auch gleich los, wie die berühmte Feuerwehr und führte nach acht Spielminuten mit 2:6 Toren. Großen Anteil an dieser Führung hatte HSG-Torhüter Tobias Mittelgöker, der nicht nur zwei Strafwürfe, sondern auch etliche gute Chancen der Gastgeber entschärfte.

Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber zurück ins Spiel und glichen beim 8:8 Unentschieden wieder aus. Zur Halbzeit lagen die HSG-Herren dann knapp mit 10:12 Toren in Front.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte der MTV Großenheidorn. Über ein 12:12 und 16:16 gingen die Hausherren beim 19:17 (47. Min.) erstmals mit zwei Treffern in Front. Doch die Spieler um Kapitän Christoph Tegtmeyer gaben sich nicht geschlagen. HSG-Coach Jan Linke stellte in der Abwehr auf eine defensivere 6:0 Formation um und im Angriff drehten Pawel Pietak und Nils Ertel mit fünf Toren in Folge das Ergebnis auf 19:22 für ihr Team.

Pech hatte in dieser Phase Rückraumspieler Fabian Hübenthal, der nach einer Angriffsaktion einen unglücklichen und ungewollten Schlag auf die Nase bekam und mit einem Nasenbeinbruch seinem Team in den nächsten Wochen fehlen wird.

Am Ende stand ein verdienter 22:26 Erfolg für die HSG Deister Süntel.

HSG Deister Süntel: Tobias Mittelgöker und Marco Baade (beide Tor), Pawel Pietak 9, Nils Ertel 6/2, Vincent Gassl 3, Pascal Stuckmann 3, Milian Temps 2, Merlin Temps 1, Hannes Schröter 1, Christoph Tegtmeyer 1, Justin Plückebaum, Fabian Hübenthal und Benedikt Budahn

HSG-Coach Jan Linke: "Kompliment an die Mannschaft. Auch bei dem zwei Tore Rückstand haben sich die Jungs nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter ihr Ding gemacht. Man sieht deutlich die Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft."

HSG-Rückraumspieler Hannes Schröter (siehe Foto): "Die Abwehrumstellung zehn Minuten vor Spielende hat uns ins Spiel zurückgebracht und im Angriff haben wir es dann clever zu Ende gespielt."

Bild: Stefan Luksch